Anzeige

Lieber Obst und Gemüse statt Vitaminpräparate Tipps für den sicheren Schulweg

Unübersichtliche Straßen und abgelenkte Kinder – der Schulweg birgt durchaus Risiken. Deswegen ist es ratsam, wenn Eltern und Kinder den Weg zur Schule mehrmals gemeinsam gehen. Foto: photophonie/stock.adobe.com
Unübersichtliche Straßen und abgelenkte Kinder – der Schulweg birgt durchaus Risiken. Deswegen ist es ratsam, wenn Eltern und Kinder den Weg zur Schule mehrmals gemeinsam gehen. Foto: photophonie/stock.adobe.com

Grundsätzlich gilt: Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Muss eine Straße überquert werden, ist eine längere Strecke mit Fußgängerüberweg oder Ampelanlage die bessere Option. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem richtigen Verhalten an gefährlichen Stellen wie Bushaltestellen oder Kreuzungen. Wenn das Kind den Schulweg kennt, können sich die Eltern von ihm führen lassen und so Unsicherheiten besser erkennen.


H.P. Steingass GmbH & Co. KG

Passiert trotzdem etwas auf dem Schulweg, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Umwege können hier allerdings zu großen Problemen führen: „Nicht versichert sind die Freizeitaktivitäten der Kinder sowie alle privaten Wege, zum Beispiel der Abstecher auf dem Schulweg zum Supermarkt“, erklärt Hermann-Josef Coenen von den Barmenia Versicherungen. Auf der sicheren Seite sind diejenigen, die sich zusätzlich privat versichern.

Wichtig ist vor allem eine eigene Unfallversicherung, damit Schulkinder auch in der Freizeit und daheim ausreichend abgesichert sind. Was Familien in jedem Fall haben sollten, ist eine Privathaftpflichtversicherung. Diese deckt Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden ab, die das Kind selbst verursacht hat. TXN


Lieber Obst und Gemüse statt Vitaminpräparate

Richtige Ernährung

Foto: Racle Fotodesign/stock.adobe.com
Foto: Racle Fotodesign/stock.adobe.com

Stillsitzen, zuhören, Hausaufgaben machen: Von Schulkindern ist viel Konzentration gefragt. Angereicherte Nahrungsmittel, die ihnen dabei helfen sollen, brauchen sie aber nicht.

Einen richtigen Nährstoffmangel bei Kindern gebe es in Deutschland nur selten, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Bunte Drops oder Bärchen mit einer Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen müssen deshalb nicht in den Ranzen, auch keine Vitaminpräparate und dergleichen. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind für Kinder außerdem zu hoch dosiert und können Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen auslösen.

Wichtig ist, dass Kinder möglichst abwechslungsreich und bunt essen: Mit Brot, Kartoffeln, Gemüse und Obst sind die richtigen Grundlagen gelegt. Auch Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier sind gesund; Süßigkeiten und Snacks sollten es nur in Maßen sein. dpa/tmn
   

Marion Conrad
Piano Pfaff

noch 5 freie Artikel

Datenschutz