Anzeige

Nicole Stopfer aus Heidenheim in Lima, Peru Stadt der Kontraste und doch Multikulturell

    
    
Das letzte Mal, als ich für Brücken in alle Welt schreiben durfte, befand ich mich gerade acht Monate in Mexiko-Stadt. Seitdem ist viel passiert: Aus den acht Monaten wurden letztendlich vier Jahre und nach einem Zwischenstopp in Berlin grüße ich heute, sechs Jahre später, herzlich aus Lima in Peru. Hier lebe ich seit April mit meinem (mexikanischen ;-)) Mann und leite das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Lima, die Stadt der Könige, beherbergt heute ungefähr ein Drittel der knapp 30 Millionen Peruaner. Nach dunklen Jahren politischer Gewalttaten und Terrorismus in den 80er und 90er Jahren, ist es friedlicher geworden in Peru. Und man merkt, dass der Wohlstand langsam zurück in die Hauptstadt kommt. So ähnelt das Leben in Lima in vielerlei Hinsicht dem jeder anderen Großstadt in Lateinamerika.

Chaotischer Verkehr und bestehende Kontraste zwischen Arm und Reich charakterisieren das kunterbunte Stadtbild. Gleichzeitig ist die Stadt unglaublich multikulturell, was sich nicht zuletzt im kulinarischem Angebot wiederspiegelt. Chinesische Gerichte vermischen sich mit Gewürzen aus dem Amazonas, indigene Aromen verbinden sich mit europäischen Kochtraditionen. Vor allem verliebt haben mein Mann und ich uns in die unzählbaren Varianten von Fisch und Meeresfrüchten, welche man, direkt am Pazifik lebend, hier täglich frisch und an jeder Ecke genießen kann.
  
Allen Lesern und natürlich ganz besonders meiner Familie und meinen Freunden wünsche ich an dieser Stelle gesegnete Weihnachten und ein gesundes und frohes neues Jahr. Hasta la próxima, bis zum nächsten Mal! Natürlich freue ich mich immer über Nachrichten aus der Heimat: nicole.stopfer@gmail.com
Allen Lesern und natürlich ganz besonders meiner Familie und meinen Freunden wünsche ich an dieser Stelle gesegnete Weihnachten und ein gesundes und frohes neues Jahr. Hasta la próxima, bis zum nächsten Mal! Natürlich freue ich mich immer über Nachrichten aus der Heimat: nicole.stopfer@gmail.com
In der kurzen Zeit seit unserem Umzug haben wir auch bereits erste Gäste aus Deutschland begrüßen können und die Gelegenheit gehabt, den berühmten „Machu Picchu“ zu besuchen. Die Inkastadt wurde 1983 in das Weltkultur- und Weltnaturerbe der Menschheit aufgenommen. Gleichzeitig hat der Ruhm der Pyramide in den vergangenen Jahren zu unglaublichen Touristenströmen geführt, welche die mystische Stimmung inmitten der Natur nur noch während der frühen Morgenstunden ermöglicht. Nichtsdestotrotz ist „Machu Picchu“ auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Inkakultur ist fester Bestandteil des peruanischen Selbstverständnisses und unglaublich beeindruckend.

Das Leben auf der Südhalbkugel bedeutet auch umgedrehte Jahreszeiten. Und in Lima ist die Angelegenheit noch einmal anders: es gibt Sommer und es gibt den Winter. Letzteres ist vor allem grau und trüb, die Stadt wird in eine scheinbar undurchdringbare Nebelschicht gehüllt. Deshalb wird sie von den Einheimischen auch liebevoll „Lima la gris“ (Lima, die Graue) genannt. Der Sommer, den wir seit einigen Wochen nun endlich genießen können, schenkt uns dafür klaren Himmel, Temperaturen zwischen 25 bis 29 Grad und faszinierende Sonnenuntergänge.

Auch Weihnachten fällt in den Sommer, sodass an Glühwein und Kälte nicht zu denken ist. Aus meinen Weihnachtserfahrungen der vergangenen Jahre, welche ich immer wieder im Ausland machen durfte, habe ich andere Traditionen in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit schätzen gelernt. So genieße ich dieses Jahr eine peruanische Vorweihnachtszeit mit Lamas in der Weihnachts- Krippe und kombiniere meine aus Deutschland mitgebrachten Lebkuchen mit einem kalten „Pisco Sour“.

Im Januar steht der nächste und für mich ganz besondere Besuch aus Europa an: ich freue mich darauf, unsere neue lateinamerikanische Heimat meinen Eltern zu zeigen.
  
Fenster-MB GbR
Gerald Hus
Gebäudereinigung Trum
Hof GmbH & Co. KG

noch 5 freie Artikel

Datenschutz