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Das Fahrrad hat in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen Servicepartner Fahrradhändler

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In der Corona-Krise gewinnt das Fahrrad an Stellenwert. Vieles spricht dafür, mehr in die Pedale zu treten: Es stärkt die Gesundheit und ist für den Arbeitsweg die Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, die tendenziell wieder voller werden.

Nach Einschätzung von Prof. Hartmut Hengel von der Gesellschaft für Virologie ist das Risiko beim Radfahren einschließlich des Überholens überschaubar. Voraussetzung ist, dass nicht in einer Gruppe gefahren und ein Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zu anderen eingehalten wird. Im Freien wird eine eventuell ausgeatmete oder ausgehustete Viruslast rasch verdünnt, und Wind verweht schnell die winzigen infektiösen Partikel.
  

Radelmeister Willer & Michalek GbR

Der Pneumologe Dr. Michael Barczok sieht im Radeln eine geeignete Alternative zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. In Bus oder Bahn ist es ja nicht immer möglich, ausreichend Abstand zu halten und dem Virus, das hauptsächlich über Tröpfcheninfektion auf kurze Distanz übertragen wird, auszuweichen.

Fahrradfahren hält fit und hat viele positive Aspekte. So wird zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System gefördert und die Muskulatur gestärkt, auch hilft es zur Vorbeugung typischer Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck.

Das Rad ist wichtig für Arbeits- und Einkaufswege, für Sport und Bewegung an der frischen Luft. Die meisten Regeln dafür sind altbekannt. Aber in Zeiten von Corona ist Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung, am Verkehr mit ständiger Vorsicht und gegenseitiger Rücksicht teilzunehmen, besonders wichtig. Das gilt vor allem für das Miteinander von Auto- und Radfahrern. ADAC
  

DER ADAC EMPFIEHLT

Mit diesen Tipps ist man auf der sicheren Seite

• Mit Helm fahren
• Auf einen großzügigen Sicherheitsabstand achten, um das Risiko für Infektionen und Unfälle beim Überholen möglichst gering zu halten
• Wenn ausreichender Abstand nicht eingehalten werden kann, können Alltagsmasken dazu beitragen, andere vor einer Infektion zu schützen
• Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch • Keine Trinkflaschen teilen
• An Ampeln nicht neben-, sondern hintereinander warten
• Die populären Radstrecken und Rastplätze meiden, besser das eigene Viertel/die nähere Umgebung erkunden.
• Nach dem Radfahren mindestens 20 Sekunden lang die Hände mit Seife waschen.

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