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Nach rund einem Jahr Bauzeit ist die Nattheimer Glaserei Wiedenmann mit Werkstatt, Büround Ausstellungsräumen in das neue Gebäude umgezogen. Inhaber Björn Wiedenmannfreut sich, seine Kunden in den neuen Räumen noch besser beraten zu können. Selbst ist der Glaser

Der Glaserker am vorderen Teil der neuen Halle gibt den Blick auf die Ausstellungsräume der Glaserei im Erdgeschoss frei. Fotos: Natascha Schröm
Der Glaserker am vorderen Teil der neuen Halle gibt den Blick auf die Ausstellungsräume der Glaserei im Erdgeschoss frei. Fotos: Natascha Schröm


So viel ist klar: Wenn ein Glaser baut, dann macht er die Fenster für das eigene Gebäude selbst. Björn Wiedenmann von der Glaserei Wiedenmann in Nattheim hat es nicht anders gemacht, in der rund einjährigen Bauzeit der schicken neuen Holzhalle mit Stahlverkleidung am Wolfsbühlweg. Auffällig ist an dem Neubau unter anderem der eigens entworfene Glaserker, der zur Straße hin den Blick auf das Büro im ersten Stock sowie die Ausstellungsräume im Erdgeschoss freigibt. Mit dem ganzen Vorhaben ist Wiedenmann selbst hochzufrieden. „Wir haben natürlich viel selbst gemacht, das ist der Vorteil, wenn man als Handwerker baut.“ Und auch bei allen anderen Arbeiten konnte sich Wiedenmann auf Partner stützen, die er bereits von den eigenen Baustellen kannte. „Es ist wirklich alles reibungslos verlaufen, wir können einfach nur froh sein.“

Bereits etwa seit Ostern sind die neuen Räume in Betrieb, nun finden Wiedenmann mit seinen fünf festen Mitarbeitern, die durch einige Teilzeitkräfte ergänzt werden, ausreichend Platz und moderne Räumlichkeiten vor. Bisher waren die Ausstellungsräume, in denen Kunden sich zu Fenstern, Türen oder etwa zu Duschen vor Ort beraten lassen konnten, in der Mörikestraße untergebracht. Nun sind Ausstellungsräume sowie Büro und Werkstatt, die sich bisher in der Schulstraße befanden, alle an einem Ort.

Das wiederum erspart sowohl Wiedenmann selbst, als auch seinen Kunden, lästige Wartezeiten und sorgt ganz allgemein für reibungslosere Abläufe. „Wir sind jetzt einfach noch ein bisschen schneller und effektiver geworden“, bestätigt auch Wiedenmann. In Coronazeiten bedarf es für einen Beratungstermin aktuell noch einer vorherigen Absprache. Doch auch in diesen Zeiten können sich die Kunden, von denen der größte Teil Privatkunden sind, direkt vor Ort über mögliche Ausstattung, Form, Farbe und Material einer neuen Haustüre oder eines Fensters informieren.

Zum Angebot gehören auch Insektengitter, die die Firma mit großer Fachkenntnis selbst herstellt. „Die sind wirklich Made in Nattheim und sehr stark nachgefragt bei den Leuten“, so Wiedenmann. Eine andere Spezialität der Glaserei Wiedenmann ist zudem die Bleiverglasung, eine Technik die laut dem Inhaber leider immer seltener wird. Die Aufträge belaufen sich daher heute vor allem auf Restaurationen. Bei Bleiglasfenstern handelt es ich um Fensterbilder wie man sie etwa von Kirchenfenstern kennt. „Das können nicht mehr viele Betriebe überhaupt noch, und auch in der Ausbildung nimmt es leider immer weniger Raum ein“, so Wiedenmann, der weiß, wovon er spricht. So war sein eigenes Meisterstück ein Bleiglasfenster, es kann neben den herkömmlichen Stücken im Ausstellungsraum begutachtet werden.


Selbst ist der Glaser Image 8

„Es ist wirklich alles reibungslos verlaufen, wir können einfach nur froh sein.“

Björn Wiedenmann, Geschäftsführer


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