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Nach sechs Wochen Umbauzeit ist die Filiale in der Hauptstraße 72 wieder geöffnet. Schwarz-Logistik in Herbrechtingen

Foto: Lukasz Burchardt / Schwarz-Logistik
Foto: Lukasz Burchardt / Schwarz-Logistik

Ende Oktober, einen Monat vor der ursprünglich geplanten Fertigstellung, ist das neue Schwarz-Logistikzentrum im Längenfeld an die Schwarz Logistik übergeben worden - nach nur elf Monaten Bauzeit. Zu diesem Zeitpunkt waren die 23 000 Quadratmeter Lagerfläche fast schon komplett verplant und auch schon zu zwei Dritteln belegt, denn bereits seit Anfang Oktober kann der Komplex im Rahmen einer Teilinbetriebnahme genutzt werden.

Thomas Schwarz, Geschäftsführer der Schwarz Logistik äußerte sich bei der feierlichen Übergabe mit Mitarbeitern der Schwarz-Gruppe und des Generalbauunternehmens Goldbeck sehr zufrieden: „Wir sind schneller als der Zeitplan und voll im Kostenrahmen. Das ist nicht selbstverständlich“, gab er ein Lob an die Adresse des Bauunternehmens. Projektleiter Martin Unseld (Goldbeck) spielte den Ball zurück und bedankte sich „für die angenehme Zusammenarbeit und das gute Miteinander“.

Der Erdbau sei eine Herausforderung gewesen, aber letztlich habe man den Bau auf 7300 Bohrpfählen gut gegründet, so Unseld.  


Goldbeck Süd GmbH

Gelände war besser als gedacht

Das Gelände direkt gegenüber dem Firmensitz hatte man wegen der Bodenbeschaffenheit eigentlich als ungeeignet eingestuft. Die Stadt Herbrechtingen hatte die Fläche bereits 2007 schon einmal zur Bebauung angeboten, als die Schwarz-Gruppe ihr erstes Logistikzentrum plante. Bei Regen bildeten sich dort jedoch schnell große Pfützen. Bestenfalls „zum Entenzüchten“ sei das Areal geeignet, scherzte man damals bei Schwarz.

Mit den Planungen zum zweiten Logistikzentrum überlegte man noch einmal neu – und kam Dank der Expertise des Bauunternehmens Goldbeck zu einer neuen Bewertung. Tatsächlich war die notwendige Aufschüttung des Geländes und die Gründung mittels Bohrpfählen wesentlich günstiger als befürchtet.
  

Der neu gestaltete Empfangsbereich für die Besucher.
Der neu gestaltete Empfangsbereich für die Besucher.

Wirtschaftliches Baukastensystem

Kostensenkend hat sich darüber hinaus das Baukastensystem von Goldbeck erwiesen, bei dem nur standardisierte und großteils vorgefertigte Bauelemente zum Einsatz kommen. Im Vergleich zum ersten Logistikzentrum, das man mit einem eigenen Architekten plante, habe man jetzt zwar weniger individuell bauen können, dafür aber günstiger, sagt Thomas Schwarz.

Lagerkapazitäten sind gefragt

Schneller als angenommen sind die neu entstandenen Lagerkapazitäten nachgefragt worden. Die Schwarz Logistik hat bereits neue Logistikverträge mit bedeutenden regionalen und überregionalen Kunden geschlossen, welche das neue Logistikzentrum auch schon nutzen. Der Ursprungsplan, die vielen Außenlager der Schwarz Logistik aufzulösen und im neuen Zentrum zusammenzuführen, ist daher schon wieder überholt. Denn dafür fehlt bereits jetzt der Platz. „Wir müssen einige Mietverträge, die wir eigentlich kündigen wollten, verlängern“, so Thomas Schwarz. Die Erfahrung, dass der Lagerraum genutzt wird, sobald er da ist, wiederholt sich. „Schon bei unserem ersten Logistikzentrum 2013 wollten wir unsere Außenlager auflösen“, erinnert sich Thomas Schwarz. „Viele davon nutzen wir heute noch.“

Investiert hat die Schwarz-Gruppe zehn Millionen in den Neubau, etwa 30 Beschäftigte sollen dort am Ende ihren Arbeitsplatz haben. Mit dem Bau des Logistikzentrums trägt Schwarz auch der steigenden Nachfrage in der sogenannten Kontraktlogistik Rechnung, zuletzt hat man Verträge mit bedeutenden, weltweit tätigen Unternehmen schließen können, für die in dem neuen Logistikzentrum bereits große Lagerflächen genutzt werden.
  

Im neuen Hochregallager (v.l.) Prokurist Oliver Ocker und die beiden Geschäftsführer Hans-Günther Schwarz und Thomas Schwarz.
Im neuen Hochregallager (v.l.) Prokurist Oliver Ocker und die beiden Geschäftsführer Hans-Günther Schwarz und Thomas Schwarz.

Hintergrund zur Schwarz-Gruppe

Die Schwarz-Gruppe ist eine mittelständische, eigentümergeführte Unternehmensgruppe mit Sitz in Herbrechtingen in Baden-Württemberg. Zur Schwarz-Gruppe gehören die deutschen Speditionen Schwarz und Blitz, die tschechische Spedition Kareka, die Logistiktochter Schwarz Logistik sowie der Spezialist für digitale Logistikdienste DiLoS. Aktuell beschäftigt die Schwarz-Gruppe zirka 600 Mitarbeiter, die zusammen einen Umsatz von ungefähr 60 Mio. Euro erwirtschaften.

Zur besonderen Ausrichtung der Schwarz-Gruppe gehört es, Kundenanforderungen flexibel zu erfüllen, die Digitalisierung voranzutreiben, umweltverträglich zu agieren und den Mitarbeitern ein sicheres, angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Die Speditionen der Schwarz-Gruppe sind spezialisiert auf Transporte mit großem räumlichem Volumen aber vergleichsweise geringem Gewicht.
   

Daten und Fakten zum neuen Logistikzentrum Längenfeld-Ost

Grundstücksfläche: 46 448 m²

Gebäudenutzfläche: 23 760 m²

Gesamte Logistikfläche: 23 000 m²

Fläche Halle 1: 2948 m²

Fläche Halle 2: 10 069 m²

Fläche Halle 3: 9968 m²

Längste Gebäudeseite: 210 m

Verwaltung und Sozialräume: 650 m²

Fassadenhöhe: 13,52 m

Innenhöhe: 10 m bis Unterkante Träger

Krananlage mit 16 t Hakenlast

31 Verladerampen

2 ebenerdige Einfahrtstore

Arbeitsplätze: ca. 30

Sprinkleranlage nach VdS

Brandmeldeanlage

Energieeffizienz nach KfW-70, 30 % besser als durch Energiesparverodnung (EnEV) gefordert.

Dachfläche ausreichend für eine Photovoltaikanlage mit 2,2 MWp Spitzenleistung, bereit 749 kWp realisiert.
   

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