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Wie kommt’s dazu und was man dagegen tun kann? Rückenschmerzen –

Foto: ©Andor BuJdoso, stock.adobe.com
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Rückenschmerzen sind keine Frage des Alters:

75 % aller Rückenprobleme treten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf. Rückenschmerzen sind keine Frage des Alters und kommen insbesondere in den Lebensphasen mit hoher beruflicher oder familiärer Belastung vor. Bei Rückenschmerzen als Ursache einer degenerativen Erkrankung in höherem Lebensalter zu sprechen, ist falsch.

50 % aller Patienten sind normal-gewichtig:

Fast 50 Prozent der Betroffenen weisen ein Normalgewicht auf. Lediglich 32,5 Prozent leiden unter leichtem Übergewicht (BMI zwischen 25 und 30). Also ist Übergewicht nur bedingt ein Indikator für das Auftreten von Rückenproblemen.

Ein starker Rücken bleibt länger schmerzfrei:

76,2 % der befragten Personen bezeichnen sich selbst als inaktiv und führen nichts Aktives für ihren Rücken durch. 80,8 Prozent der Befragten hatten im Zeitraum der Befragung Rückenschmerzen. Dies zeigt, dass Inaktivität eine der „besten“ Voraussetzungen ist, Rückenprobleme zu bekommen. Der Trainingszustand des Rückens und seiner Strukturen ist entscheidend für das Auftreten von Problemen.

Durchschnittliche Schmerzdauer rund acht Jahre:

Rückenschmerzen dauern in der Regel 8,09 Jahre an. Nackenschmerzen hingegen haben eine durchschnittliche Dauer von 4,62 Jahren. Auch wenn die meisten Probleme nach geraumer Zeit verschwinden, bekommen die Betroffenen sie meist nicht in den Griff. Selbst unter ärztlicher Behandlung verlieren sich die Schmerzen nicht. Wichtiger ist, das eigene Verhalten zu beeinflussen. Hierzu zählt beispielsweise ein aktiver Lebensstil, wodurch die Dauer nachweisbar verkürzt werden kann.

Periodische Schmerzattacken:

Die Rückenschmerzdauer beträgt in der Regel 5,88 Wochen. Danach verschwinden die Schmerzen fast immer von alleine – kehren allerdings irgendwann auch wieder automatisch zurück. Und: Je länger der Gesamtzeitraum (das heißt das Auftreten der ersten Attacke) zurückliegt, umso regelmäßiger kommt es zu erneuten Problemen. Unterbrochen werden kann dieser Teufelskreis durch eine deutliche Verhaltensänderung über eine Intensivierung der Rückenbeanspruchung.

Wissenschaftliche Studie der Universität Ulm: Warum Muskelaufbau bei Rückenschmerzen nachgewiesenermaßen hilft?

Rückenschmerzpatienten mit einer Erkrankungsdauer von zwei bis sechs Monaten wurden zufällig einem Muskelaufbautraining oder einer Entspannungsgruppe zugewiesen:

• Die Entspannungsgruppe erzielte eine geringe Abnahme der Schmerzen.
• Durch das Muskelaufbautraining wurde eine deutliche Schmerzlinderung erzielt.

Jedoch: Drei Monate nach Beendigung der Therapien haben die Schmerzen wieder zugenommen. Quelle: Gesundheitsstudie Herz- und Kreislauf
   

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