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Frost, Rollsplitt und Streusalz setzen in den Wintermonaten nicht nur den Straßen zu, sondern strapazieren auch unsere Fahrzeuge an einigen empfindlichen Stellen. Ist der Winter vorbei, sollten Sie sich also ein wenig Zeit für den Frühjahrsputz nehmen. Frühjahrs-Check fürs Auto

Foto: wattanaphob/stock.adobe.com
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Rundum-Check

Kontrollieren Sie nach dem Waschen die Karosserie, den sogenannten Schwellerbereich zwischen den Türen sowie den Endschalldämpfer des Auspuffs auf Korrosion.

Inspizieren Sie Frontscheibe und Scheinwerfer sowie den Lack auf mögliche Steinschläge. Falls bereits die unterste Lackschicht beziehungsweise die Grundierung in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollten Sie diese möglichst schnell versiegeln, da andernfalls Feuchtigkeit dort zu Korrosion führen kann. Für solche Schäden empfiehlt sich eine Smart-Repair-Lösung. Kleinere Steinschläge können Sie auch mit einem Lackstift in Eigenregie ausbessern. Steinschläge im Sichtbereich der Frontscheibe sind sicherheitsrelevant und müssen sofort vom Profi behoben werden.

Füllstände kontrollieren

Zum Frühjahrs-Check gehört auch die Kontrolle der Füllstände. Überprüfen Sie den Ölstand, die Kühl- und Bremsflüssigkeit sowie den Füllstand der Scheibenwaschanlage. Das ist nicht nur für die Verkehrssicherheit wichtig, sondern erhöht auch die Langlebigkeit Ihres Fahrzeugs und verhindert womöglich ein Liegenbleiben während der Fahrt. Verlassen Sie sich dabei nicht ausschließlich auf Ihren Bordcomputer. Gerade bei dem Füllstand des Motoröls sollten Sie sich nicht gänzlich auf die Sensoren verlassen, sondern hin und wieder selbst mit dem Messstab nachmessen!

Reifenwechsel und Räder-Check     

Wenn Sie keine Ganzjahresreifen verwenden, steht jetzt auch der Wechsel auf Sommerreifen an. Als Faustregel gilt: Winterreifen sind von Oktober bis Ostern die richtige Wahl. Wichtig ist vor allem, dass die Temperaturen nicht mehr unter sieben Grad Celsius sinken. Ab dieser Temperatur garantieren Sommerreifen den besseren Grip.

Falls Sie Ihre Winterreifen selbst einlagern, untersuchen Sie diese auf mögliche Beschädigungen oder Fremdkörper. Entfernen Sie eingeklemmte Steinchen aus dem Profil, da diese das Gummi über die Sommerpause unnötig spreizen. Schützen Sie Ihre Pneus beim Einlagern vor Sonnenlicht, da durch UV-Einstrahlung die Weichmacher in der Gummimischung schneller verloren gehen und die Reifen so spröde und rissig werden.

Messen Sie beim Räder-Check am besten die Tiefe des Profils gleich mit. Vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Mindestprofil. Bei den Winterreifen empfehlen wir allerdings mindestens 4 Millimeter Profiltiefe, da damit auf verschneiter Fahrbahn eine bessere Bodenhaftung erreicht wird und sich der Bremsweg dadurch verkürzt. Haben die Reifen zu wenig Profil, ist spätestens im Herbst ein Satz neuer Reifen fällig.

Zu guter Letzt sollten Sie noch den Reifendruck kontrollieren. Falls Sie ein Fahrzeug mit Reifendruckkontrollsystem fahren, sollten Sie den Wechsel in der Fachwerkstatt vornehmen lassen, da nach dem Wechsel das System auf die aktuelle Rad-Reifen-Kombination angepasst werden muss. Weiterer Vorteil: Der Profi überprüft auch, ob die Reifen eventuell eine Unwucht aufweisen. Wir empfehlen daher den Weg zum Fachmann.

Licht-Check

Eine einwandfrei funktionierende Beleuchtung ist zu jeder Jahreszeit elementar und wichtig. Checken Sie deshalb die lichttechnische Einrichtung an Ihrem Fahrzeug vom Blinker bis zum Abblendlicht auch im Frühjahr einmal durch. TÜV Nord

Die sieben wichtigsten Punkte, die auf der Frühjahrs-Checkliste stehen sollten:
    

• Wagen waschen
• Wischblätter wechseln
• Rundum-Check durchführen
• Sommerreifen aufziehen
• Füllstände kontrollieren
• Beleuchtung überprüfen
• Klimaanlagen checken

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