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Werbung für den Pflegeberuf Es geht auch anders…

Foto: Sozialstation
Foto: Sozialstation

Das Image des Pflegeberufes in der Öffentlichkeit ist nicht gerade gut. Häufig ist zu hören, man habe zu wenig Zeit für die Klienten, müsse nur rennen, müsse am Wochenende arbeiten, es gäbe zu viel Bürokratie, man müsse ständig einspringen und habe wechselnde Dienst- und Einsatzpläne. Obendrein sei die Bezahlung schlecht. Doch dieser vermeintlich schlechte Ruf ärgert Pflegekräfte wie Edeltraut Hein. Sie ist eine der sechs Pflegedienstleiterinnen der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land. Sie sagt: „Ich mag es gar nicht mehr hören, dass man so negativ über den Pflegeberuf spricht. Die Arbeit in der Pflege – und insbesondere in der ambulanten Pflege – ist ein sehr schöner, hoch anspruchsvoller Beruf mit einer großen Verantwortung“, so Hein. Dorothee Tränkle, Pflegerin in der Steinheimer Station stimmt ihr zu. „Ich erlebe hier keine überbordende Bürokratie. Es geht doch darum zu dokumentieren, wie es den Menschen geht. Ich habe diesen wunderbaren Beruf gewählt, weil es mich zufrieden macht, dass ich Menschen helfen und sie pflegen kann“, so Tränkle. 

Gute Ausstattung

Im Gespräch mit den Pflegekräften der Sozialstation und der Pflegedienstleiterin wird deutlich, warum sie anderer Meinung sind. Sie sind überzeugt davon, dass sie ihre Arbeit und damit die täglichen beruflichen Belastungen so gestalten zu können, dass sowohl die Mitarbeitenden als auch die Klienten damit hoch zufrieden sind.

Die eingesetzten Handys mit der mobilen Datenerfassung sowie auch die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge sind sehr modern, gut ausgestattet und inzwischen gehören auch vier Elektrofahrzeuge für die Fahrt zu den Klienten zum Fuhrpark. „Die machen richtig Spaß“, so Edeltraut Hein.


Ich habe diesen wunderbaren Beruf gewählt, weil es mich zufrieden macht, dass ich Menschen helfen und sie pflegen kann.

Dorothee Tränkle Pflegerin


Beruf und Familie gut vereinbar

Eine Pflegekraft, Mutter aus dem Heidenheimer Team, kann die junge Familie mit dem Beruf sehr gut vereinbaren, es wurde für sie eine „Mütter-Tour“ gebildet. Da sie nicht regulär um 6.15 Uhr mit dem Dienst beginnen kann, beginnt sie erst um 7.30 Uhr und wird so geplant, dass sie mittags wieder rechtzeitig zurück bei ihren Kindern sein kann.

Andere Pflegekräfte teilen sich eine Spätdienst-Tour, sie arbeiten alle zwei Wochen am Nachmittag und können ebenfalls gut Familie und Beruf unter einen Hut bringen bei sehr verlässlichen Zeiteinteilungen. „Es ist einfach klasse, wie die Leitungen in allen Stationen der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land dazu bereit sind, auf die Wünsche der Mitarbeitenden einzugehen und individuelle Vereinbarungen zu treffen“, sagt S. von Zabern. An keiner Stelle ergäbe sich daraus ein Nachteil, weder für die Klienten noch für die Kollegen. Der Dienstplan entlaste die anderen.

Der Dienstplan steht im Übrigen bereits vier Wochen im Voraus. So kann man sich darauf einstellen und die privaten Planungen entsprechend legen. „Ein Diensttausch ist auch immer möglich“, so Hein, „wir führen jedoch auch ein Wunschbuch, so ist es einfacher für die Pflegedienstleiterin zu planen“.

Arbeitszeitverkürzungstage und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Bezahlung in der Sozialstation erfolgt nach der Kirchlichen Anstellungsordnung (KAO), die viele zusätzliche Vorteile für die Mitarbeiter mit sich bringt. Beginnend bei der Zusatzversorgung für das Alter, Arbeitszeitverkürzungstage, die im Grunde genommen drei weitere Tage frei bedeuten, bis hin zu den kirchlichen Feiertagen, die ebenfalls von der Soll-Arbeitszeit abgehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, der zusätzlichen Altersvorsorge als kirchliche Mitarbeitende und eine aktive und interessierte Mitarbeitervertretung. In jeder der vier Stationen gibt es zahlreiche Möglichkeiten um an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. In Steinheim, Herbrechtingen, Nattheim und Heidenheim gibt es ausgebildete Wundmanager, Promotoren, Praxisanleitungen, die sich mit viel Engagement und Freude ihren daraus ergebenden neuen Aufgaben widmen.

Interessant ist auch die Ausbildung zur examinierten Pflegekraft, die in der Ökumenischen Sozialstation Heidenheimer Land gemacht werden kann. Die Stärke und das Plus liegt hier in der ganz individuellen Ausbildung und Anleitung „Wir wollen ja schließlich, dass sie bei uns bleiben“, so Edeltraut Hein und freut sich auf die beiden neuen Mitarbeitenden, die ab Oktober das Team komplettieren.
   

Ökumenische Sozialstation Heidenheimer Land

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