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Nach rund zwei Jahren Bauzeit finden nun insgesamt 85 Kinder in vier Gruppen Platz. Erweiterung Wichernhaus Schnaitheim

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Das Schnaitheimer Wichernhaus ist um eine Kleinkindgruppe gewachsen. Bereits im Herbst 2018 wurde kurzfristig im Gemeindehaus eine weitere Kita-Gruppe eingerichtet, da die Stadt Heidenheim erhöhten Bedarf an Kinderbetreuungsplätze hatte. Mit dem nun abgeschlossenen Erweiterungsbau und der Umgestaltung des Gemeindehauses ist für die jetzt insgesamt 85 Kinder viel Platz und eine räumliche Trennung zwischen Kirche und Kindertageseinrichtung geschaffen worden.

Den Verantwortlichen ist die große Freude und Erleichterung über das gelungene Projekt anzumerken. „Es war wirklich eine intensive Zeit, jetzt sind wir über das gemeinsam Erreichte dankbar“, sagt Brigitte Bosch-Klement, Vorsitzende der Evangelischen Kirchengemeinde Schnaitheim. Und auch Kindergartenleiterin Ulrike Leder ist glücklich: „Der neue Verbindungsbau bietet viel Platz und ist wirklich schön geworden.“ Unter anderem eine neue Küche für die Kinder bietet Gelegenheit, sich selbst beim Kochen einzubringen. Dabei hilft ein Podest, das auch Kindern Zugriff auf die Küchentheke ermöglicht. Aktuell werden noch letzte Arbeiten im Garten zu Ende gebracht, und mit den Logos der Bären-, Schäfchen- und Füchsegruppe sowie der Bienengruppe (Kleinkindgruppe) passt auch der letzte Schliff.


   
Seit 1951 gibt es das Gemeindehaus Wichernhaus in Schnaitheim, in dem zur Anfangszeit von Montag bis Freitag im Gemeindesaal der Kindergarten untergebracht war und sonntags immer Gottesdienst gefeiert wurde. 1986 folgte auf dem Gelände der Kirchengemeinde ein Neubau für einen eingruppigen Kindergarten, in den 1990er Jahren kam eine zweite Kindergartengruppe hinzu. Im Gemeindehaus wurde ein neuer Kirchenraum geschaffen, in dem neben der Evangelischen Michaelskirche in Schnaitheim regelmäßig Gottesdienste gefeiert werden.


„So eine Angebotsvielfalt in einer Einrichtung gibt es nicht oft.“

Ulrike Leder, Leiterin des Wichernhauses


„Uns war es sehr wichtig, dass der Kirchenraum weiter erhalten bleibt, und wir hier nach wie vor Gottesdienste feiern können“, sagt Bosch-Klement. Als das nun abgeschlossene Projekt im Jahr 2018 erstmals gemeinsam mit der Stadt, die die Baumaßnahme finanziell unterstützte, besprochen wurde, hätte man sich noch gefragt, wie sich der Verbindungsbau in das Gesamtbild einfügt. „Heute kann ich sagen, das hat sehr gut geklappt“, so Bosch-Klement.

„Obwohl wir mit 85 Kindern jetzt eine wirklich große Gruppe sind, entzerrt es sich sehr gut. So sind wir eins und gehören zusammen, zugleich wirkt es nie beengt“, sagt Leder. Mit dem Kirchenraum, in dem mit den Kindern auch regelmäßig „Mini-Gottesdienste“ gefeiert werden, einem neu geschaffenen Bewegungs- und Multifunktionsraum sowie dem großen Garten mit viel Platz für die Kinder bietet das Wichernhaus hervorragende Möglichkeiten, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern: „So eine Angebotsvielfalt in einer Einrichtung gibt es nicht oft.“ Die Evangelische Kirchengemeinde Schnaitheim ist Träger von insgesamt drei Kindertageseinrichtungen mit insgesamt sieben Gruppen und verfügt über 160 Kinderbetreuungsplätze. Philipp Hruschka
  

Warum eigentlich „Wichernhaus“

Seinen Namen hat das Wichernhaus von Johann Hinrich Wichern (1808 bis 1881) erhalten. Der Theologe und Sozialpädagoge gilt unter anderem als Erfinder des Adventskranzes. Neben dem Schnaitheimer Wichernhaus sind in ganz Deutschland ähnliche Einrichtungen nach ihm benannt.

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