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Wie man sich vor unliebsamen Eindringlingen schützen kann. Einbruchschutz

Foto: zinkevych/stock.adobe.co

Prinzipiell gilt: Es sollten alle Gebäudeöffnungen, die der Einbrecher ohne weitere Hilfsmittel erreichen kann, mit mechanischem Einbruchschutz gesichert werden. Dazu zählen insbesondere die Öffnungen im Erdgeschoss und Souterrain, aber auch Öffnungen in höheren Geschossen, wenn der Einbrecher z.B. Balkone erklettern könnte. Im Mehrfamilienhaus gilt grundsätzlich auf allen Etagen, dass die Wohnungseingangstür gefährdet ist.

Haustür/Wohnungseingangstür

Wenn Einbrecher Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auswählen, greifen sie in 36 Prozent der Fälle die Wohnungseingangstür an. Damit gehört die Wohnungseingangstür neben der Terrassentür zur häufigsten von Einbrechern angegangenen Schwachstelle. Die Haustür von Einfamilienhäusern wird dagegen weniger oft von Einbrechern ausgewählt – allerdings liegt auch hier die Zahl der Fälle mit 12 Prozent immer noch im zweistelligen Bereich.

Nebeneingangstüre/Kellertüre/Verbindungstüre

Ob Türen vom Garten ins Haus, Kellertüren oder auch Türen, die die Garage und die Wohnung miteinander verbinden – jeden Eingang von draußen nach drinnen nutzen Einbrecher, um ihren Einbruch zu begehen.

Garagentor

Auch das Garagentor stellt eine Schwachstelle dar, die der Einbrecher nutzen kann. Gut wenn er dann spätestens an der Verbindungstür zur Wohnung scheitert, weil diese gesichert wurde. Terrassentüren (Erdgeschoss) Terrassentüren sind für Einbrecher beliebte Eingänge in ein Haus bzw. eine Wohnung. Knapp 50 Prozent aller Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen über den Einstieg durch eine Terrassentür. In Mehrfamilienhäusern werden 35 Prozent der Taten über die Terrassentür verübt.

Fenster (Erdgeschoss)

In Einfamilienhäusern am zweithäufigsten, in Mehrfamilienhäusern am dritthäufigsten nutzt der Einbrecher Fenster als Zugangsmöglichkeit. So werden 32 Prozent der Einbrüche in Einfamilienhäuser und 27 Prozent der Einbrüche in Mehrfamilienhäuser über das Fenster (auch durch das kleine Toilettenfensterchen) verübt.

Lichtschacht

Wenn es um Fenster geht, sollte man auch an Lichtschächte denken. Das Lichtschachtgitter ist ohne Sicherheitstechnik schnell und leicht entfernt.

Balkontür/Fenster in oberen Geschossen

Je höher man kommt, desto unwahrscheinlicher, dass der Einbrecher diese Gebäudeöffnung angreift. Doch Vorsicht: Gibt es Klettermöglichkeiten, sind auch Balkontüren und Fenster über dem Erdgeschoss nicht sicher. Klettermöglichkeiten können z. B. Regenfallrohre, Pflanzenrankgitter oder Balkongeländer sein.
   

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