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Deutschlands wohl größte Sandburg ist auf dem Eugen-Jaekle-Platz in Heidenheim zu sehen Ein Schloss aus 50 Tonnen Sand

Fotos: Lukasz Burchardt
Fotos: Lukasz Burchardt

Getreu dem Motto „Think big“ entstand in den vergangenen Tagen in der Heidenheimer Innenstadt die wahrscheinlich momentan größte Sandburg Deutschlands. Am Freitag wurde das Schloss Hellenstein aus Sand der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt.
      

Ein Schloss aus 50 Tonnen Sand Image 1

Zu den Fakten: Mit über 50 Tonnen Sand arbeiteten drei Künstler der Agentur Sandcity aus Düsseldorf über einen Zeitraum von zehn Tagen daran, das hoch über der Stadt thronende Schloss Hellenstein auf dem Eugen-Jaekle-Platz originalgetreu nachzubauen – in der stattlichen Größe von drei auf sechs Metern. Nachdem der ursprünglich geplante Sandstrand auf dem Jaekle-Platz mit dem entsprechenden Rahmenprogramm - der aktuellen Situation geschuldet - leider nicht stattfinden konnte und auch Reisen in ferne Länder noch nicht uneingeschränkt möglich sind, hatten sich der H.D.H. und die Schloss Arkaden entschieden, mit kunstvollen Sandskulpturen etwas Sommer-Feeling nach Heidenheim zu holen. Über 40 lokale Sponsoren unterstützen diese Aktion.

In den Schloss Arkaden wurde bereits Anfang August begonnen, drei Skulpturen zum Thema „Sommer, Strand und Meer“ zu modellieren (siehe Extra-Artikel). „Dabei hat man bereits die Liebe zum Detail gesehen, mit der die Künstler die Figuren aus einem einfachen Sandhaufen herausarbeiten,“ so der H.D.H.-Vorsitzende John-Charles Simon. „Diese Aktion rundet einen Ausflug mit der ganzen Familie perfekt ab - nicht nur shoppen und schlemmen, sondern auch staunen!“ schwärmt Simon weiter und hofft, damit wieder mehr Menschen in die Heidenheimer Innenstadt zu locken – und das Konzept geht auf: Die Leute bleiben stehen, zücken ihre Handys für Fotos und Videos, kommen miteinander ins Gespräch und diskutieren das Geschehen.
   

Ein Schloss aus 50 Tonnen Sand Image 2


Auch an die nötigen Ruhepausen für die Besucher wurde gedacht. 30 Liegestühle laden die Besucher zum Betrachten und Verweilen ein – natürlich streng nach den Corona-Richtlinien. Und auch für die Sicherheit der Sandburg ist bestens gesorgt: die erfahrenen Trainer und Streetworker der Sambo-Abteilung des HSB sind als Kooperationspartner mit im Sand-Boot.

Reinhard Mode

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