Anzeige

Susanne Schinn aus Heidenheim lebt bei Marseille, Frankreich Das Reisefieber kann nur bedingt gestillt werden

Das Reisefieber kann nur bedingt gestillt werden Image 1

Erinnern Sie sich an uns? Es ist schon eine ganze Weile her, dass die HZ über uns berichtet hat …. Ich bin Jahrgang 63, geboren und aufgewachsen in HDH. Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester, zog es mich für zehn Jahre in die Schweiz. Nach einer Zwischenstation in München, lebe ich mit meiner Familie seit 22 Jahren in Südfrankreich an der „cote bleue“ nahe Marseille. Nun ein Update, was so alles in den letzten Jahren passiert ist.

Unsere Kinder Lukas und Elisa sind inzwischen 21 und 16 Jahre alt. Beide gingen bis zum Ende des „colleges“, also Ende der 9. Klasse, in eine école publique (staatliche Schule). Danach wechselten sie an eine internationale Schule in Marseille, die ein deutsch-französisches Abitur (ABIBAC) anbietet.

Elisa ist eine begeisterte Reiterin und Leichtathletin. Lukas spielt Basketball und hat seinen 2017 seinen Pilotenschein gemacht. Alles Aktivitäten, die uns Eltern gut auf Trab halten.

Lukas hat 2018 sein ABIBAC bestanden und zog dann im Herbst nach München, um an der dortigen Fachhochschule Internationale Produktionstechnik und Automatisierung zu studieren. Das erste Jahr klappte alles bestens, doch im Februar 2020 schlossen die Unis aufgrund von Corona und er studierte fast nur noch online. Den Distanzunterricht machte er von daheim in Frankreich und so waren wir wieder zu viert.

Sein anschließendes Auslandsstudium in Paris verlief ähnlich. Ab November waren die Unis zu und er wieder online oder mit halber Belegung im Präsenzunterricht. Momentan ist er wieder in München und aktuell wird noch in Präsenz gelehrt. Wir drücken ihm ganz fest die Daumen, dass es so bleibt.

Unsere Tochter Elisa hat 2019 bereits die Vorprüfung zum Pilotenschein bestanden. Sie liebt es zu reisen und war im Februar 2020 mit einer Jugendgruppe im Oman und Dubai unterwegs, als es mit Corona losging. SIe haben es gerade noch nach Frankreich geschafft, bevor alles dicht war.

Seit September 2020 ist auch sie in Marseille an der internationalen Schule und arbeitet fleißig auf ihr ABIBAC hin. Nicht immer einfach mit Maskenpflicht, Wechselunterricht und Online-Kursen. Letztes Frühjahr hatten wir über Monate eine Ausgangssperre ab 19 Uhr, wodurch wir nur noch zur Schule bzw. Arbeit durften – und dann wieder nach Hause. Corona hat uns allen einiges abverlangt: Maskenpflicht, „pass sanitaire“, Ausgangssperre und insgesamt drei Lockdowns.

Das alles machte es auch schwierig, nach HDH zu kommen, um meine Familie und Freunde zu sehen. Sieben Monate lang konnten wir uns wegen Einreisebeschränkungen nicht besuchen. Doch die Impfungen gaben etwas Freiheit zurück, sodass ich in den letzten Monaten ein paar Mal nach Heidenheim reisen konnte. Reisen fehlt uns am meisten. Wir lieben es, zu verreisen – und das am besten auf eigene Faust. 2015 waren wir in Indonesien und im australischen Outback unterwegs. Unglaubliche Weite und unvergessliche Eindrücke bleiben in Erinnerung.

2017 fuhren wir mit einem 4x4 und zwei Dachzelten durch Namibia, Botswana und Simbabwe. Das war wohl unsere abenteuerlichste Tour. Wilde Tiere, die nachts am Zelt vorbei zogen und jeden Tag eine neues Abenteuer. Der anschließende Strandurlaub war ein tollen Kontrast. Vor kurzen waren wir in Ägypten zum Tauchen – absolut traumhaft. Wir hoffen so sehr, dass das alles bald wieder kommt.

Ich wünsche Ihnen in diesen turbulenten Zeiten eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bitte bleiben Sie vor allem gesund!
  

Hirschbrauerei Söhnstetten
Heinrich Hebel Wohnbau GmbH
Rollladen- & Jalousiebau Hensseler UG
Bernd Leonbacher Haus- und Energietechnik
Winfried Eissner
Datenschutz