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Edric Moshidi hat aus dem Traditions-Lokal einen Tre punkt für Jung und Alt gemacht. Das neue Goldene Rössle in Dischingen

Fotos: Natascha Schröm
Fotos: Natascha Schröm

Mit der Neuauflage des Landgasthofs setzt Edric Moshidi auf Tradition mit zeitgemäßem Dreh. Das bisherige Feedback aus über eineinhalb Monaten zeigt: Das kommt an.

Was lange währt, wird richtig gut: Seit Edric Moshidi im Dezember vergangenen Jahres mit der stückweisen Renovierung des Dischinger Traditions-Lokals Goldenes Rössle begonnen hat, ist viel passiert. Und seit der Eröffnung Ende Juni zeigen glückliche Gäste und zahlreiches positives Feedback, dass Moshidi und sein Team so einiges richtig gemacht haben. „Die Leute kommen rein und freuen sich. Sie sagen mir, dass ich etwas richtig Gutes daraus gemacht habe. Und, dass man das Rössle auch noch wiedererkennt“, sagt der Gastwirt. Die Tradition fortführen, und doch auch an der ein oder anderen Stelle etwas zeitgemäß anpassen: Das ist das Konzept, nach dem der 25-Jährige das Lokal übernommen hat und es nun führt. Auch in Zukunft soll es beispielsweise Gästebetten geben, die allerdings momentan ausschließlich an Geschäftsreisende vergeben werden.

Konkret bedeutet das neue alte Programm, dass Leute egal welchen Alters zum Essen ins „Rössle“ kommen können, danach abends aber auch die klassischen Kneipen- und Stammtischgäste bewirtet werden. „Und wer am Wochenende leckere Cocktails bei guter Musik genießen möchte, ist bei uns ebenfalls an der richtigen Adresse. Damit gerade für junge Leute eine Anlaufstelle zu schaffen, war mir eine echte Herzensangelegenheit“, sagt Moshidi, der aus Ulm nach Dischingen gezogen ist. Im Rössle ist so ein Treffpunkt der Generationen entstanden. Der neue Gastwirt ist sehr stolz, gemeinsam mit der Betreiberin des Sportheims das Angebot an Gastronomie in Dischingen zu gestalten.


"Die Leute sagen, dass ich etwas Gutes daraus gemacht habe. Und, dass man das Rössle noch erkennt."

Edric Moshidi
Neuer Rössle-Wirt


Für den frischgebackenen Wirt, der trotz seines jungen Alters bereits viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet hat, ist es der erste eigene Betrieb. Seinen Eltern, die das Goldene Rössle im vergangenen Jahr gekauft haben, und es nun an ihren Sohn verpachten, ist dieser höchst dankbar für die Möglichkeit. „Sich selbstständig zu machen ist immer ein Risiko. Da ist es gut, dass man den nötigen Mut mitbringt“, so Moshidi. Gerade für die Unterstützung seiner Freunde und einiger Familienfreunde ist er sehr dankbar. Zum Beispiel die aufwendige Renovierung der Gasträume wäre ohne diese viel schwieriger gewesen. Neue Decke, neuer Boden, neue Möbel: Der Schankraum kommt im neuen Look daher, hat dank originaler Fenster oder Holzbalken aber den alten Charme behalten.

Von den nötigen Versicherungen bis hin zur Heizung gab es viel zu erledigen, bevor die ersten Gäste das neue Rössle kennenlernen konnten. Auf dem Weg zur erfolgreichen Eröffnung konnte der Gastwirt dabei auf zahlreiche zuverlässige Partner setzen. Dazu gehört etwa die Brauerei Goldochsen, die schon früher das Bier fürs Rössle geliefert hat, oder die Getränkehandlung Maier in Heidenheim. Gerade in einer für die Gastronomie schwierigen Zeit ist Moshidi froh über die gute Zusammenarbeit mit den Firmen. Etwa die Firma Eissner aus Schnaitheim war immer sofort zur Stelle, wenn es Probleme mit der Heizung gab. Und bei der Renovierung kam große Unterstützung von Maximilian Klug von der gleichnamigen Dischinger Zimmerei. Nur ein Koch wird noch gesucht, denn übergangsweise steht der Chef derzeit selbst in der Küche und sorgt für beste Qualität bei Bewirtung und Speisen. „Das Kochen macht mir großen Spaß, aber ein wenig Entlastung wäre an der Stelle künftig ganz gut“, sagt Moshidi.
  

Getränke Maier GmbH
Zimmerei Holzbau Maximilian Klug
Gold Ochsen
Winfried Eissner
SV Geschäftsstelle Eckhardt & Team

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