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Mit dem Neubau an der Neu enstraße gibt es jetzt eine zentrale Geschäftsstelle in Heidenheim. Alles was AWO ist an einem Ort

Von links: Christian Pusch/ADK Projektleitung, Frieder Raith/Leiter MJW, Robert Kohler/Geschäsftführender Gesellschafter ADK, Manuela Gräber/Assistenz des AWO-Geschäftsführers, Jens Brauer/neuer AWO-Geschäftsführer, Birgit Koepsel/frühere AWO-Geschäftsführerin und Matthias Ziegler/Bauüberwachung
Von links: Christian Pusch/ADK Projektleitung, Frieder Raith/Leiter MJW, Robert Kohler/Geschäsftführender Gesellschafter ADK, Manuela Gräber/Assistenz des AWO-Geschäftsführers, Jens Brauer/neuer AWO-Geschäftsführer, Birgit Koepsel/frühere AWO-Geschäftsführerin und Matthias Ziegler/Bauüberwachung

Mit einem ambitionierten Zeitplan und dem erfolgreichen Einzug kann der Wohlfahrtsverband den Heidenheimern nun erstmals in seiner Geschichte einen Ansprechpartner für alle Belange an einem Ort bieten.
    

Mit dem Neubau an der Neuffenstraße hat die AWO in Heidenheim erstmals eine zentrale Geschäftsstelle. Mit einem ambitionierten Zeitplan und dem erfolgreichen Einzug kann der Wohlfahrtsverband den Heidenheimern nun einen Ansprechpartner für alle Belange an einem Ort bieten.
   

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Noch ist alles ganz frisch an der Neuffenstraße. Die Bürotechnik ist noch nicht komplett eingerichtet, vielleicht schaut an der ein oder anderen Stelle noch ein Datenkabel heraus. Und doch scheinen alle Mitarbeiter schon voll in der neuen Geschäftsstelle angekommen zu sein. Im großen Konferenzraum im zweiten Stock etwa, dessen Beliebtheit nicht jeder vorhergesehen hat. „Ja, der ist jetzt meistens besetzt. Ist mir aber ganz recht, wenn er gut genutzt wird“, sagt Jens Brauer, Geschäftsführer der Heidenheimer AWO.

Mit fast fünf Millionen Euro an Kosten ist der Neubau eine der größten Investitionen der AWO in den zurückliegenden Jahren. Seit den ersten Überlegungen im Oktober 2017 sind inzwischen fast drei Jahre vergangen, nun kann im September auch die neue Werkstatt mit mehr als 70 Arbeitsplätzen für psychisch kranke Menschen den Betrieb aufnehmen. Ende Juli konnten bereits die neuen Räume der zentralen Geschäftsstelle bezogen werden.

Für die AWO in Heidenheim ist es das erste Mal, dass alle Bereichsleiter an einem Ort sitzen – ein wichtiges Anliegen auch für den Geschäftsführer. Die zentrale Geschäftsstelle vereint somit sämtliche Bereiche wie etwa Arbeit und Bildung oder die Altenpflege und Soziales an einem Ort. „Wir profitieren schon jetzt von kurzen Entscheidungswegen und direkter Kommunikation unter den Abteilungen. Mit dem neuen Standort wollen wir zeigen, dass wir eine gemeinsame AWO sind“, sagt Jens Brauer.

„Letztendlich wollen wir dabei auch deutlich machen, worum es bei alldem hier wirklich geht: um die Menschen“, sagt Brauer. Auch die Außenwirkung sei schließlich wichtig: So wisse nun jeder mit einem Anliegen bei der AWO, wohin er sich wenden kann. „Ganz gleich, in welcher Abteilung der Ansprechpartner sitzt, die AWO findet man jetzt immer in der Neuffenstraße.“

Mit dem Verlauf des Bauvorhabens ist Jens Brauer hochzufrieden. Auch durch Corona habe sich das Vorhaben nicht nennenswert verzögert. Dabei hatte man sich einen durchaus ambitionierten Zeitplan gesetzt: Nachdem erst im Oktober 2019 die Baugenehmigung erteilt worden war, begann im Frühjahr dieses Jahres der Abriss des alten Fabrikgebäudes. „Dieser Zeitplan war nur mit einem Fertigbau einzuhalten. Und es hat super funktioniert“, sagt Jens Brauer. Froh ist der Geschäftsführer auch ausdrücklich über die gute Zusammenarbeit mit der Firma Marba Mimosa B.V., bei der die frühere AWO-Geschäftsstelle in den Seewiesen eingemietet war. „Als klar wurde, dass wir erst zu einem späteren Zeitpunkt an der Neuffenstraße einziehen können, wurde uns kurzfristig der Vertrag für die Seewiesen verlängert“, sagt Brauer. So habe man den Umzug viel besser planen können.

Ende April wurden die ersten der 33 von der Neresheimer Firma ADK Modulraum angefertigten Module angeliefert. Dabei hat die Coronakrise den Ablauf in einem Punkt sogar ein wenig erleichtert. So war es aufgrund des verringerten Verkehrsaufkommens gar kein Problem, die Schwertransporter mit den Containern zur Baustelle zu bekommen. Und dann ging alles ganz schnell: nur vier Tage später war bereits der Rohbau fertig. „Wir hatten im Grunde keine nennenswerten Verzögerungen. Es ist schon großartig, wie gut alles funktioniert hat“, sagt Brauer. Neben ADK gelte dies für jeden einzelnen der Partner, die die AWO durch das Vorhaben begleitet haben.

Das neue Gebäude bildet mit dem bereits bestehenden Bau an der Talstraße nun eine große Einheit. Auch Geschäftsführer oder Bereichsleiter sind jetzt mit wenigen Schritten direkt bei den Klienten, und können etwa in einer der beiden Werkstätten mit Mitarbeitern oder Gästen ins Gespräch kommen. Nach dem Abschluss dieses großen Bauprojekts bleibt damit nur noch eines: in den Alltag starten, und anpacken.
      

Sanitär- und Heizungsinstallationen Gerhard Bahle
Schlosserei Renner GmbH & Co. KG
ibr Ingenieurbüro Rieger GbmH
Hans-Werner Schechter
AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Heidenheim e.V.
Versicherungsbüro Störrle - Württembergische
det  Melanie Träger Dipl.-Ing (FH) Bauplanungsbüro

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